Naturschutz und Landwirtschaft gehen Hand in Hand: Griese zeichnet 50 Betriebe aus

„Naturschutz und Landwirtschaft gehen durch die Initiative ‚Partnerbetriebe Naturschutz‘ in Rheinland-Pfalz Hand in Hand“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute. Anlass war die Auszeichnung von 50 Landwirten als „Partnerbetriebe Naturschutz“ durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium in Bad Kreuznach. Mit dem Projekt „Partnerbetrieb Naturschutz“ unterstützt das Land Betriebe bei der Umstellung zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung. „Wir wollen so gemeinsam mit der Landwirtschaft Lebensräume von Tieren und Pflanzen in unserer vielfältigen Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz erhalten und die Biodiversität fördern“, so Griese.

Durch ein kostenfreies Beratungsangebot des Umweltministeriums und des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum können Landwirte Naturschutzpotenziale identifizieren und gemeinsam maßgeschneiderte Strategien zur Umsetzung entwickeln. Naturschutzziele können regional sehr unterschiedlich sein. Daher steht im Mittelpunkt der Beratung immer auch die Frage, welche Tiere und Pflanzen auf den Betriebsflächen wie geschützt werden können. Neben dem Erhalt von artenreichem Grünland, dem Anlegen von Blühstreifen am Feldrand oder von Lerchenfenstern kann zum Beispiel auch die Bewirtschaftung von Ackerrandstreifen ohne Düngemittel eine geeignete Maßnahme zur Schaffung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen, wie Wildkräuter, Kleinsäuger, Vögel und Insekten, sein.

Das Umweltministerium hat die Auszeichnung zum „Partnerbetrieb Naturschutz“ zum vierten Mal verliehen. Nachdem das Beratungsprogramm 2010 erstmals angeboten wurde, konnte das Ministerium zwischenzeitlich rund 190 Landwirte, Obstbauern und Winzer auszeichnen. Für die Anerkennung nahmen sie an einer betriebsbezogenen Beratung teil und erarbeiteten ein individuelles Naturschutzkonzept. Um als „Partnerbetrieb Naturschutz“ anerkannt zu werden, haben sich die Betriebe außerdem in einer Zielvereinbarung zur Erbringung definierter Naturschutzleistungen verpflichtet. „Mit Ihrem Antrag auf Anerkennung zum ‚Partnerbetrieb Naturschutz‘ haben Sie sich bewusst entschieden, eine verbindliche Zielvereinbarung im Naturschutz einzugehen. Sie übernehmen Verantwortung für Natur und Umwelt und dafür danke ich Ihnen“, sagte Umweltstaatssekretär Griese bei der feierlichen Überreichung der Auszeichnung.



„Naturschutz und Landwirtschaft gehen durch die Initiative ‚Partnerbetriebe Naturschutz‘ in Rheinland-Pfalz Hand in Hand“, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute. Anlass war die Auszeichnung von 50 Landwirten als „Partnerbetriebe Naturschutz“ durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium in Bad Kreuznach. Mit dem Projekt „Partnerbetrieb Naturschutz“ unterstützt das Land Betriebe bei der Umstellung zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung. „Wir wollen so gemeinsam mit der Landwirtschaft Lebensräume von Tieren und Pflanzen in unserer vielfältigen Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz erhalten und die Biodiversität fördern“, so Griese.

Durch ein kostenfreies Beratungsangebot des Umweltministeriums und des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum können Landwirte Naturschutzpotenziale identifizieren und gemeinsam maßgeschneiderte Strategien zur Umsetzung entwickeln. Naturschutzziele können regional sehr unterschiedlich sein. Daher steht im Mittelpunkt der Beratung immer auch die Frage, welche Tiere und Pflanzen auf den Betriebsflächen wie geschützt werden können. Neben dem Erhalt von artenreichem Grünland, dem Anlegen von Blühstreifen am Feldrand oder von Lerchenfenstern kann zum Beispiel auch die Bewirtschaftung von Ackerrandstreifen ohne Düngemittel eine geeignete Maßnahme zur Schaffung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen, wie Wildkräuter, Kleinsäuger, Vögel und Insekten, sein.

Das Umweltministerium hat die Auszeichnung zum „Partnerbetrieb Naturschutz“ zum vierten Mal verliehen. Nachdem das Beratungsprogramm 2010 erstmals angeboten wurde, konnte das Ministerium zwischenzeitlich rund 190 Landwirte, Obstbauern und Winzer auszeichnen. Für die Anerkennung nahmen sie an einer betriebsbezogenen Beratung teil und erarbeiteten ein individuelles Naturschutzkonzept. Um als „Partnerbetrieb Naturschutz“ anerkannt zu werden, haben sich die Betriebe außerdem in einer Zielvereinbarung zur Erbringung definierter Naturschutzleistungen verpflichtet. „Mit Ihrem Antrag auf Anerkennung zum ‚Partnerbetrieb Naturschutz‘ haben Sie sich bewusst entschieden, eine verbindliche Zielvereinbarung im Naturschutz einzugehen. Sie übernehmen Verantwortung für Natur und Umwelt und dafür danke ich Ihnen“, sagte Umweltstaatssekretär Griese bei der feierlichen Überreichung der Auszeichnung.








Katharina.Hoerter@dlr.rlp.de      drucken