Das Grünland mittlerer Standorte bildet sich, wie es der Name sagt, bei mittlerer Wasserversorgung und mittlerer, bedarfsgerechter Düngung aus. In der Regel handelt es sich dabei um Glatthaferwiesen. Gerade in Süddeutschland sind diese Wiesen reich gegliedert und präsentieren sich recht artenreich. Im Bergland (bei kürzerer Vegetationszeit und höheren Niederschlägen) wird sie ersetzt durch Berg- oder Goldhaferwiesen. Europaweit genießen sie als Flachland-Mähwiesen oder Berg-Mähwiesen besonderen Schutz.


Hinweise zur Bewirtschaftung

Das Grünland mittlerer Standorte unterliegt meist einer zweischürigen Nutzung und liefert einen guten Futterertrag. Je nach Standort bietet sich eine kombinierte Nutzung als Mäh-Weide an (abwechselnd Schnitt und Beweidung).

Typische Arten der Wiesen mittlerer Standorte

von links nach rechts:
Gewöhnlicher Hornklee, Wiesen-Margerite, Wiesen-Flockenblume, Wiesen-Rotklee. Ohne Abbildung: Wiesen-Glockenblume

Informationsmaterial "Mittlere Wiesen"

Steckbrief Hornklee 2012

Steckbrief Wiesen-Margerite 2012

Steckbrief Wiesenflockenblume 2012

Steckbrief Rotklee 2012

Steckbrief Wiesen-Glockenblume 2012






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